Philosophischer Fakultätentag (PhFT) - Startseite    
 

Startseite

Vorstand

Erweiterter Vorstand

Mitglieder

Ständige Delegierte

Ständige Gäste

Resolutionen

Beratungsangebote

Satzung

Presse

Termine

 

 

 

Kontakt

Impressum

 

© 2002-2007 PhFT

 
Philosophischer Fakultätentag (PhFT) - Startseite

Resolution: Regelabschlüsse in geisteswissenschaftlichen Studiengängen (BA und MA)

weitere Beschlüsse

Philosophischer Fakultätentag
Plenarversammlung Wien 30.06.-02.07.2005


Das europäische Studienmodell sieht ein gestuftes Studium mit den Abschlüssen des Bachelor (BA) und des Master (MA) vor. In den ›Ländergemeinsamen Strukturvorga-ben‹ gilt der BA als erster berufsqualifizierender Regelabschluss, der mit den ent-sprechenden Abschlüssen der Fachhochschulen und Berufsakademien konkurriert, wenn solche existieren.

Es besteht Einverständnis darüber, dass den bisherigen Abschlüssen (Diplom, Ma-gister, Staatsexamen) im europäischen Studienmodell der Master (MA) entspricht. Die Studiengänge in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften sind weiterhin auf dieses Studienziel hin ausgelegt, auch wenn sie die beiden Studienphasen des europäischen Studienmodells übernehmen. Der Master (MA) soll daher auch in den geisteswissenschaftlichen Studiengängen in der Regel als konsekutiver Studiengang angelegt sein.

Mit ›berufsqualifizierend‹ ist der Begriff der employability Bologna-Dokumente nur ungenau umschrieben. Universitäre Ausbildung ist nicht Berufsbildung im engeren Sinn, sondern bereitet auf Berufsfelder vor und befähigt die Absolventen und Absol-ventinnen, sich im überregionalen und internationalen Raum neuen Anforder-ungen zu stellen, die auch über die Grenzen etablierter Berufsfelder hinausgehen. Dies gilt auch für den Abschluss des Bachelor (BA) in Studiengängen, die einen Anschluss an Berufsfelder bereits nach der ersten Studienphase erkennen lassen.

Im Zuge der Globalisierung werden allerdings Akademiker benötigt, die nicht nur mit fachlich-methodischen Grundkenntnissen versehen sind, sondern komplexe Zusammenhänge ihres Berufsfeldes erkennen, steuern und optimieren können. Diese Fähigkeiten werden in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften in der Regel erst in der zweiten Studienphase erworben. Feste Quoten im Übergang zu Master-Studiengängen sind abzulehnen.

 



weitere Beschlüsse

 
 
nach oben