Pressemitteilung: August
2004
Drittmittel in den Geisteswissenschaften
Die Geisteswissenschaften verfügen über eine anerkannte,
vielfältige und metho-disch plurale Forschungstradition. Die
Einwerbung von Drittmitteln ist auch in den Geisteswissenschaften
unverzichtbar und wird von ihnen erfolgreich betrieben.
Entscheidend ist aber: Die Qualität geisteswissenschaftlicher
Forschung ist nicht an der Höhe der eingeworbenen Drittmittel
festzumachen. So entstanden und ent-stehen grundlegende Werke in
den Geisteswissenschaften häufig ohne Drittmittel.
An Qualität orientierte, anspruchsvolle, den Kulturstandort
Deutschland sichernde geisteswissenschaftliche Forschung bedarf
jedoch immer der Fundierung durch forschungsfreundliche Rahmenbedingungen.
Dies heißt: Die Geisteswissenschaften benötigen eine
ihren Aufgaben angemessene personelle und sachliche Ausstattung
durch die politischen Entscheidungsträger, die sich ihrer Verantwortung
nicht entziehen dürfen.
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