Pressemitteilung: 13.
August 2002
Pressebereich
Jena, 13. August 2002
Langzeitaufgaben und Grundlagenforschung in den Geistes- und
Kulturwissenschaften
Der Philosophische Fakultätentag hat auf seiner Plenarversammlung
in Trier darauf hingewiesen, dass die Grundlagenforschung in den
Geistes- und Kulturwissenschaften durch die Beschränkung befristeter
Beschäftigungen im neuen Hochschulrahmengesetz ernsthaft gefährdet
wird.
Für kurz- und langfristige Projekte im Bereich der Grundlagenforschung
wie Editionen, Sprachatlanten, Großwörterbücher
muss eine längerfristige Beschäftigung möglich bleiben.
Außerdem plädiert der Philosophische Fakultätentag
bei Einwerbung von Drittmitteln eine weitere Beschäftigung
bewährter Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu ermöglichen.
Es ist geradezu skandalös, wenn wissenschaftliche Initiative
und nachgewiesener Erfolg durch unüberlegte Klauseln bestraft
und nicht etwa gefördert wird.
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